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Titel: Immaterielle und materielle Motivationsinstrumente 
Untertitel: eine zukunftsorientierte Analyse 
Seiten: 95 
Hochschule: Hochschule für Wirtschaft in Bremen 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: Juni 1997 
Note: 1,7 
Preis: 150,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200100003 
Inhaltsangabe:

Mitarbeitermotivation! Welche Thematik beschäftigt die einschlägigen Fachzeitschriften mehr als diese? Die Ansätze und Meinungen zu diesem Thema sind dabei so verschieden wie vielfältig; im Mittelpunkt steht jedoch immer das gleiche Ziel: Wie erreichen Unternehmen eine höhere Motivation ihrer Belegschaft, oder wie erhalten sie das ganze Potential ihres Humankapitals?
Die Bedeutung des Humankapitals für den Erfolg oder Mißerfolg von Unternehmen ist auch internationalen Topmanagern bekannt. Im Rahmen einer Umfrage' (Wie führen Manager ihre Unternehmen ins nächste Jahrtausend?) stuften sie das Humankapital als den wichtigsten Faktor für den Unternehmenserfolg ein. Demzufolge ist der Aufbau und die Pflege von Human-Ressourcen eine der wichtigsten Managementaufgaben der Zukunft. Nur mit einem aktivierten Humanvermögen lassen sich die Herausforderungen des zunehmenden globalen Wettbewerbs bewältigen. Dazu müssen aber die "Leute an der Spitze erkennen, daß die Mitarbeiter und die Kunden die entscheidenden Gruppen in einem Unternehmen sind." Doch ob sich diese Erkenntnis schon in allen betreffenden Köpfen durchgesetzt hat?
Ein Satz laßt sich beliebig oft in der Literatur finden: Der Mitarbeiter gehört in den Mittelpunkt des Unternehmens gestellt. Doch in der Realität sieht es oft anders aus. Dort bleiben meistens nur Lippenbekenntnisse übrig, denn hier wird der Mensch gerne nur als Kostenfaktor betrachtet. Wenn man aber Mitarbeiter dauerhaft motivieren will, dürfen zwei wichtige Voraussetzungen nicht ignoriert werden:
- Die Bedürfnisse und Erwartungen der Mitarbeiter im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit müssen bekannt sein.
- Es müssen die geeigneten Methoden, Systeme, Instrumente und Verfahren zum Einsatz kommen.' Und genau hier setzt die Aufgabe dieser Arbeit an. Die große Vielfalt der Motivationsinstrumente, die sich grob in immaterielle und materielle unterteilen lassen, werden in ihrer Funktion und Bedeutung für die Motivation untersucht und dargestellt.
Um ein besseres Verständnis über das Warum und das Wie menschlichen Handels zu bekommen, ist es unerläßlich, die Grundlagen der Motivationsforschung an den Anfang dieser Arbeit zu stehen. Ein weiteres wichtiges Grundlagenkapitel ist der Wertewandel und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Da sich das fünfte Kapitel dieser Arbeit im wesentlichen mit der Führung an sich als Motivationsinstrument befaßt, wurden diesem die Auswirkungen einer inopportunen Mitarbeiterführung vorangestellt. Die materiellen Motivationsinstrumente bilden schließlich den Abschluß dieser Untersuchung.
Mit Hilfe dieser Arbeit soll zusammenfassend eine Antwort auf die Frage gefunden werden, wie Mitarbeiter dauerhaft zu motivieren sind, um so ein Maximum ihrer Human-Ressourcen für die Unternehmen zu gewinnen. 

Inhaltsverzeichnis:  
Abbildungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
2. Grundlagen der Motivationsforschung 5
2.1 Der Begriff der Motivation 5
2.2 Inhaltstheorien der Motivationsforschung 7
2.2.1 Die Bedürfnishierarchie von Maslow 7
2.2.2 Die ERG-Theorie von Alderfer 10
2.2.3 Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg 11
2.2.4 Die Leistungsmotivationstheorie nach McClelland 13
2.2.5 Zusammenfassung der Inhaltstheorien 14
2.3 Prozeßtheorien der Motivationsforschung 14
2.3.1 Die VIE-Theorie von Vroom 15
2.3.2 Die Gerechtigkeitstheorie von Adams 16
2.3.3 Das Erwartungs-Wert-Modell von Porter & Lawler 17
2.3.4 Die Zieltheorie von Locke 19
2.3.5 Zusammenfassung der Prozeßtheorien 19
2.4 Individuelle Motive als Auslöser der Leistungsbereitschaft 20
2.5 Die Komponenten des Leistungsverhaltens 22
3. Der Wertewandel und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt 23
3.1 Definition Werte 23
3.2 Der Wertewandel 23
3.3 Die Ursachen des Wertewandels 24
3.4 Die Auswirkungen auf die Arbeitswelt 25
4. Die Auswirkungen einer inopportunen Mitarbeiterführung 27
4.1 Krankenstand und Fehlzeiten 29
4.2 Innere Kündigung 30
4.3 Fluktuation 32
5. Immaterielle Motivationsinstrumente 33
5.1 Elemente einer motivationsoptimierenden Führungskultur 33
5.1.1 Soziale Kompetenz als Voraussetzung an die Führungskraft 35
5.1.2 Führen mit Coaching 36
5.1.3 Motivation durch Zielvereinbarungen 37
5.1.4 Durch Vertrauen mehr Motivation 38
5.1.5 Mehr Motivation durch verstärkte Information und Kommunikation 39
5.1.6 Mitarbeiterbesprechungen 41
5.1.7 Lob und Anerkennung 41
5.1.8 Delegation 42
5.2 Motivationsinstrumente einer modernen Führungskultur 43
5.2.1 Die Mitarbeiterbefragung 43
5.2.2 Das Mitarbeitergespräch 45
5.2.3 Die Mitarbeiterbeurteilung 46
5.2.4 Die Vorgesetzteneinschätzung 49
5.3 Motivation aus der Kultur und der Organisation des Unternehmens 52
5.4 Die Teamarbeit 55
5.4.1 Motivation aus dem Team 57
5.4.2 Voraussetzungen an eine erfolgreiche Teamarbeit 58
5.5 Motivation aus der Arbeit selbst 59
5.6 Motivation aus der Gestaltung alternativen Arbeitszeitmodelle 60
6. Materielle Motivationsinstrumente 63
6.1 Variable Gehalts- und Lohnkomponenten 65
6.1.1 Leistungsorientierte Vergütung 65
6.1.2 Erfolgsorientierte Vergütung 67
6.1.3 Team- und gruppenorientierte Vergütung 68
6.1.4 Vergütungsorientierung am Shareholder Value-Konzept 69
6.2 Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung 70
6.3 Freiwillige Sozialleistungen durch das Unternehmen 71
6.4 Mitarbeiterorientierung durch Cafeteria-Systeme 72
7. Zusammenfassung 73
Literaturverzeichnis 75

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