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Titel: Die steuerliche Organschaft und ihre Änderungen durch die Unternehmenssteuerreform 
Untertitel:  
Seiten: 113 
Hochschule: TFH Wildau 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: Mai 2001 
Note: 1,3 
Preis: 200,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200100018 
Inhaltsangabe:

Die folgende Arbeit soll eine Übersicht über die Voraussetzungen und die Wirkungen einer Organschaft im Körperschaftsteuerrecht, im Gewerbesteuerrecht und im Umsatzsteuerrecht geben. Des Weiteren werden bestimmte Organschaftsgebilde wie z.B. im Verhältnis zu einer Holding näher dargestellt.
Durch die Unternehmenssteuerreform sind wesentliche Änderungen im Bereich der Organschaft eingetreten, welche in einem direkten Vergleich zum altem Recht veranschaulicht werden.

Das deutsche Steuerrecht geht grundsätzlich von der Besteuerung der einzelnen Rechtssubjekte aus, d.h. jedes Rechtssubjekt ist für sich steuerpflichtig. Es knüpft an die Rechtsform des Unternehmens und nicht an die wirtschaftlichen Gegebenheiten an.
Eine juristische Person (exakter eine Kapitalgesellschaft) wird sowohl zivil- als auch steuerrechtlich grundsätzlich als rechtlich selbstständig angesehen. Steht jedoch diese juristische Person in einem tatsächlichen und rechtlichen Unterordnungsverhältnis zu einem anderen Unternehmen, so erscheint unter bestimmten Voraussetzungen bei wirtschaftlicher Betrachtung die juristische Person als unselbstständig in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit. Rechtlich selbstständige Unternehmen werden so zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammengefasst und sind damit als einheitliches Steuersubjekt zu behandeln. Mehrere in einem Konzern zusammengefasste Unternehmen werden also steuerlich einem rechtlich selbstständigen Unternehmen gleichgestellt. Dieses so entstandene Rechtsinstitut wird als Organschaft bezeichnet.
Zweck der Organschaft ist es einen Ausgleich von Verlusten und Gewinnen zwischen den Beteiligten zu ermöglichen; so entsteht erst dann eine ertragsteuerliche Belastung für die Unternehmensgruppen, wenn insgesamt ein positives Ergebnis erzielt wird. Des Weiteren kann durch das Rechtsinstitut der Organschaft eine unnötige Doppelbesteuerung vermieden werden. 

Inhaltsverzeichnis:  
  ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VI
1 EINLEITUNG 1
2 DIE ORGANSCHAFT IM KÖRPERSCHAFTSTEUERRECHT 3
2.1 ALLGEMEINES 3
2.1.1 Rechtliche Grundlagen und ihre Entwicklung 3
2.1.2 Wirtschaftliche Grundlagen 3
2.1.3 Zweck der körperschaftsteuerlichen Organschaft 4
2.2 VORAUSSETZUNGEN 5
2.2.1 Organgesellschaft 5
2.2.2 Organträger 6
2.2.3 Finanzielle Eingliederung 8
2.2.4 Wirtschaftliche Eingliederung 9
2.2.5 Organisatorische Eingliederung 12
2.2.6 Zeitlicher Faktor 14
2.2.7 Gewinnabführungsvertrag / Verlustübernahmevertrag 16
2.2.7.1 Grundlagen 16
2.2.7.2 Rechtsnatur und zivilrechtliche Wirksamkeit 17
2.2.7.3 Zeitliche Anforderungen 17
2.2.7.4 Gewinnabführungsverträge unter der Rechtsform einer AG und KGaA 18
2.2.7.5 Gewinnabführungsverträge unter der Rechtsform einer GmbH 20
2.2.7.6 Gewinnabführungsverträge unter aufschiebender Bedingung 20
2.2.7.7 Der Gewinnabführungsvertrag und seine Durchführung 21
2.2.8 Besondere Organschaftsverhältnisse 23
2.2.8.1 Personengesellschaften als Organträger 23
2.2.8.1.1 Grundlagen 23
2.2.8.1.2 Eingliederungsvoraussetzungen 23
2.2.8.2 Organschaftsverhältnis zu einer Holding 27
2.2.8.3 Umwandlung der Organgesellschaft oder des Organträgers 28
2.3 RECHTSFOLGEN DER ANWENDUNG DER §§ 14 BIS 19 KSTG 30
2.3.1 Das zuzurechnende Einkommen der Organgesellschaft 31
2.3.2 Gewinnabführung und Verlustübernahme aus steuerlicher Sicht 31
2.3.3 Zurechnungszeitraum 33
2.3.4 Besonderheiten 34
2.3.4.1 Personengesellschaften als Organträger 34
2.3.4.2 Verlustabzug i.S. des § 10d EStG 34
2.3.4.3 Auflösung unversteuerter stiller Reserven der Organgesellschaft 35
2.3.4.4 Verdeckte Gewinnausschüttungen 36
2.3.4.5 Folgewirkungen aus vorvertraglicher Zeit (Betriebsprüfung) 36
2.3.4.6 Abzugsfähigkeit von Zinsen des Organträgers für den Beteiligungserwerb 37
2.3.4.7 Rückstellungen für drohende Verluste 37
2.3.4.8 Teilwertabschreibung auf die Organbeteiligung 37
2.3.4.9 Abzugsfähigkeit von ausländischen Steuern 38
2.3.4.10 Steuerfreie Einnahmen 39
2.3.4.11 Übertragung von Wirtschaftsgütern 39
2.3.4.12 Bildung und Auflösung von Rücklagen 39
2.4 EINZELSACHVERHALTE 41
2.4.1 Ausgleichszahlungen 41
2.4.2 Auflösung, Betriebseinstellung und Vermögensveräußerung der Organgesellschaft bzw. des Organträgers 43
2.4.3 Die "verunglückte" Organschaft 44
3 DIE ORGANSCHAFT IM GEWERBESTEUERRECHT 46
3.1 ALLGEMEINES 46
3.1.1 Rechtliche Grundlagen und ihre Entwicklung 46
3.1.2 Zweck der gewerbesteuerlichen Organschaft 46
3.2 VORAUSSETZUNGEN 47
3.2.1 Organgesellschaft 47
3.2.2 Organträger 47
3.2.3 Die finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung 48
3.2.4 Zeitlicher Faktor 48
3.2.5 Gewinnabführungsvertrag / Verlustübernahmevertrag 48
3.2.6 Besonderheiten 48
3.3 RECHTSFOLGEN DES § 2 ABS. 2 SÄTZE 2 UND 3 GEWSTG 49
3.3.1 Grundsätzliches 49
3.3.2 Hinzurechnungen nach § 8 GewStG 49
3.3.3 Maßgebender Zeitraum für die Zusammenrechnung 50
3.3.4 Gewerbeverlust 51
3.3.5 Gewinnabführungsvertrag 53
3.3.6 Besonderheiten bei Personengesellschaften als Organträger 54
3.3.7 Auflösung, Betriebseinstellung und Vermögensveräußerung der Organgesellschaft 55
4 DIE ORGANSCHAFT IM UMSATZSTEUERRECHT 56
4.1 ALLGEMEINES 56
4.1.1 Rechtliche Grundlagen und ihre Entwicklung 56
4.1.2 Zweck der umsatzsteuerlichen Organschaft 57
4.1.3 Kritiken im Schrifttum 59
4.2 VORAUSSETZUNGEN 59
4.2.1 Organgesellschaft 60
4.2.2 Organträger 60
4.2.3 Finanzielle Eingliederung 62
4.2.4 Wirtschaftliche Eingliederung 64
4.2.5 Organisatorische Eingliederung 66
4.2.6 Zeitlicher Faktor 67
4.3 RECHTSFOLGEN 67
4.4 GRENZÜBERSCHREITENDE ORGANSCHAFT 69
4.4.1 Organträger im Inland ansässig 70
4.4.2 Organträger im Ausland ansässig 71
4.5 BEENDIGUNG DER UMSATZSTEUERLICHEN ORGANSCHAFT 72
4.5.1 Der Insolvenzfall 73
4.5.2 Der Liquidationsfall 73
4.5.3 Das Vergleichsverfahren 73
4.5.4 Der Sequestrationsfall 74
4.6 VERFAHREN DER BESTEUERUNG 74
5 DIE UNTERNEHMENSSTEUERREFORM 2001 75
5.1 ERWARTETE AUSWIRKUNGEN UND IHRE FOLGEN 75
5.1.1 Aus der Sicht der Bundesregierung 75
5.1.2 Kritische Würdigung aus der Sicht des Schrifttums und der Wissenschaft 75
5.1.3 Kritische Würdigung aus der Sicht der Berater 76
5.2 NEUREGELUNGEN DER ORGANSCHAFT 78
5.2.1 Körperschaftsteuerliche Organschaft 79
5.2.1.1 Wegfall der wirtschaftlichen und organisatorischen Eingliederungsvoraussetzungen 79
5.2.1.2 Änderung der Voraussetzung zur finanziellen Eingliederung 80
5.2.2 Gewerbesteuerliche Organschaft 81
5.2.3 Umsatzsteuerliche Organschaft 81
5.2.4 Folgen der Neuregelung in § 14 KStG 81
5.3 PROBLEME DES VORHANDENSEINS VON KÖRPERSCHAFTSTEUERLICHER UND GEWERBESTEUERLICHER ORGANSCHAFT NEBENEINANDER 83
5.4 DIE FREISTELLUNG VON BETEILIGUNGSERTRÄGEN I.S. DES § 8B ABS. 1 KSTG 85
5.5 DIE FREISTELLUNG VON VERÄUßERUNGSGEWINNEN I.S. DES § 8B ABS. 2 KSTG 89
5.6 STEUERLICHE GESTALTUNGSÜBERLEGUNGEN IM RAHMEN DES STSENKG 91
6 RESÜMEE 93
7 AUSBLICK 95
  LITERATURVERZEICHNIS 99
  EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG 104

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