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Titel: Die Integration einer Marke in ein übergreifendes Markensystem am Beispiel der Marke Skoda 
Untertitel:  
Seiten: 93 
Hochschule: Freie Universität Berlin 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: Juli 2001 
Note: 2,0 
Preis: 220,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200100027 
Inhaltsangabe:

Zu Beginn der Neunziger Jahre in Frage gestellt, gewinnt das Thema "Marke" aufgrund seiner hohen Relevanz für das Kauf- und Auswahlverfahren der Nachfrager wieder an Bedeutung. Seit Entstehen des klassischen Markenartikelkonzeptes Anfang des vergangenen Jahrhunderts hat sich das Verständnis vom Wesen der Marke im Zuge tiefgreifender Veränderungen der Markt- und Umfeldbedingungen erheblich gewandelt (vgl. Meffert/Burmann 198; S.3ff.; Hermann 1999, S.9).
Heute verkörpert sie ein sozialpsychologisches Phänomen und gilt als spezifische Vermarktungsform in deren Mittelpunkt die Entwicklung und Festigung des Vertrauens der Nachfrager in die angebotenen Leistungen steht.
Angesichts dynamischer Umfeldveränderungen haben sich die Bedingungen für eine erfolgreiche Führung von Markenartikeln in der Vergangenheit deutlich verschärft.
So tragen die wachsende internationale Verflechtung und Globalisierung des Wettbewerbs, die rasche Verbreitung von technologischem Know-how sowie Kosten- und Flexibilitätsgesichtspunkten zu einer Homogenisierung des Angebotes bei. Die fortschreitende Verbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien führt zu einer deutlichen Erhöhung der Markttransparenz (vgl- Decker/Klein/Wartenberg 1995, S.472f.). Das Wahlverhalten der Nachfrager ist durch eine zunehmende Inkonsistenz gekennzeichnet, die bereits in verschiedenen Produktbereichen durch eine Entwicklung vom hybriden zum multioptionalen Konsumenten charakterisiert wird (vgl. Hermann 1999, S.63). Als Folge dieser Entwicklungstendenzen kann schließlich eine kontinuierliche Steigerung der Markenwechselbereitschaft konstatiert werden (vgl. o. V. 1995, S.60). Die zentrale Herausforderung besteht darin, einer mit der fortschreitenden Polarisierung des Konsumentenverhaltens einhergehenden Fragmentierung bislang homogener Marktsegmente durch eine bedarfgerechte Ausweitung des Angebotssprektrums gerecht zu werden und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Marktbearbeitung sicherzustellen (vgl. Meffert/Perrey 2000, S. 622).
Die Ausführungen verweisen auf ein Spannungsfeld zwischen Effektivität und Effizienz der Markenführung. Es gilt, die Flexibilität des Marktauftritts zu erhöhen gleichzeitig aber das Risiko Markenverwässernder Fehlentscheidungen zu senken. Dieser grundsätzlichen Philosophie der Markenprofilierung im horizontalen Wettbewerb kommt eine Form der Marktbearbeitung in besonderer Weise nach. Die Mehrmarkenstrategie nimmt heute in zahlreichen Produktbereichen eine dominante Stellung ein (vgl. Meffert/Perrey 2000, S.622).
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, diese Form der Marktbearbeitung umfassend zu beleuchten und deren Erfolgswirksamkeit unter Darstellung der Integration einer Marke in ein Mehrmarkensystem zu hinterfragen.  

Inhaltsverzeichnis:  
  ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
1. EINLEITUNG 1
1.1. Zielsetzung 2
1.2. Vorgehensweise 2
2. MARKEN UND MARKENPOLITIK 3
2.1. Terminologische Grundlagen 3
2.2. Funktionen von Marken 7
2.2.1. Allgemeine Funktionen 7
2.2.2. Bedeutung der Markierung für Hersteller, Handel und Konsumenten 7
2.2.3. Markenstrategien 9
2.2.4. Brand- und Corporate Identity 10
2.2.5. Markenbereitschaft und Markentreue 12
2.3. Anforderungen an die Markenpolitik 14
3. MEHRMARKENSTRATEGIEN 16
3.1. Abgrenzung 16
3.2. Gegenstand von Mehrmarkenstrategien 17
3.2.1. Charakteristika von Mehrmarkenstrategien 17
3.2.2. Chancen und Risiken im Marktauftritt 19
4. PLANUNG EINES MEHRMARKENSYSTEMS 24
4.1. Marktstrategische Standortbestimmung 25
4.1.1. Kundenanalyse 26
4.1.2. Umwelt- und Branchenanalyse 27
4.1.3. Unternehmensanalyse 30
4.2. Strategische Planung 32
4.2.1. Markenübergreifende Ziele 32
4.2.2. Gestaltung des Markenportfolios 34
4.2.3. Markenintegration 37
4.2.4. Festlegung Markenspezifischer Rollen 39
4.2.5. Aufbau der Markenidentität 41
4.2.6. Positionierung der Marken 44
4.3. Ausgestaltung der Marketingstrategien 47
4.3.1. Grundsatzstrategische Betrachtungen 48
4.3.2. Instrumentalstrategien 49
5. MARKENPOLITIK AM BEISPIEL SKODA 51
5.1. Marktstrategische Standortbestimmung 54
5.1.1. Die Entwicklung des Automobilmarktes 55
5.1.2. VW-Konzern-Situation in den neunziger Jahren 57
5.1.3. Die Marke Skoda 59
5.2. Strategische Planung 61
5.2.1. Markenübergreifende Ziele im VW-Konzern 61
5.2.2. Gestaltung des Markenportfolios 63
5.2.3. Die Integration der Marke Skoda in den VW-Konzern 64
5.2.4. Die Rolle der Marke Skoda im Markenportfolio 67
5.2.5. Markenidentität und Positionierung 67
5.3. Ausgestaltung der Marketingstrategien der Marke Skoda 69
6. SCHLUSSBETRACHTUNG 75
  LITERATURVERZEICHNIS 80

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