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Titel: eLearning - Aufbau und Betrieb einer virtuellen Akademie 
Untertitel:  
Seiten: 164 
Hochschule: Universität Karlsruhe 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: Dezember 2000 
Note: 2.0 
Preis: 150,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200300006 
Inhaltsangabe:

Die Welt befindet sich momentan im Wandel von der Informations- zur Wissensgesell-schaft. Dies bedeutet, dass das Wissen, welches meistens in den Köpfen der Mitarbeiter steckt, immer mehr zum bestimmenden und strategischen Faktor für Unternehmen wird. Wissen wird somit zum wichtigsten Produktionsfaktor (Encarnação / Leidhold / Reuter 2000, S. 17). Die Menge des in einer Organisation vorhandenen Wissens wird zukünftig über deren Erfolg entscheiden. Eine ständige Weiterentwicklung, also lebenslanges Ler-nen, wird somit zur Existenzgrundlage, also ?überlebensnotwendig? werden. Das gilt so-wohl für einzelne Personen als auch für Unternehmen und Organisationen.

Unternehmen sehen sich heute einem ungeheuren Druck ausgesetzt. Die Produktlebens-zeiten gehen ständig zurück und in den meisten Märkten herrscht Verdrängungswettbe-werb. Dieser immer stärker werdende internationale Wettbewerb und die Entwicklung neuer Informationstechnologien erfordern höchste Flexibilität von Unternehmen und Mit-arbeitern. Auf der anderen Seite sinkt die Halbwertzeit des Wissens immer weiter und damit steigen die Anforderungen an die Mitarbeiter. Fachleute schätzen, dass sich das Wissen alle sieben Jahre verdoppelt. (Schulz 2001, S. B14) Somit muss sich ein Arbeit-nehmer im Laufe seines beruflichen Lebens mindestens zweimal den Umfang seiner Erstausbildung zusätzlich aneignen. Das Wissen und die Kenntnisse aus Schule, Studium oder Ausbildung, reichen nicht mehr aus, um im Berufsleben auf Dauer zu bestehen. Nur wer sich ständig auf dem Laufenden hält, ständig dazulernt und sich weiterbildet, hat die Chance zu bestehen. D.h. die Schlüsselqualifikation zum selbstständigen Aneignen von Wissen wird immer bedeutsamer. (Hagedorn / Michel / Heddergott / Behrendt 2001, S. 4) Ab dem Jahr 2005 werden 85 Prozent der Positionen wissensrelevant sein, d.h. sie sind mit Fachkräften zu besetzen. (Kotter / Harkins, S. 2)

Aber all diese Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen sind zeit- und kostenintensiv, und viele Unternehmen können den steigenden Schulungsbedarf nicht mehr abdecken oder finanzieren. Der Ruf nach einer kostengünstigen und flexiblen, aber dennoch erfolg-versprechenden Form der Aus- und Weiterbildung wird laut.
Durch den enormen Fortschritt der Internettechnologien und der rasanten Verbreitung des World Wide Web sehen viele im Internet die Zukunft des Lernens. In Tabelle 1.1 sind ei-nige Aussprüche und Zitate über eLearning aufgeführt. Diese zeigen deutlich welch hohen Stellenwert die Weiterbildung in Zukunft erhalten wird und welche Hoffnung dabei in das Internet und die Computertechnologie gesetzt wird.

Kapitel 2 der Arbeit erläutert die theoretischen Hintergründe. Art und Weise des Lernens, verschiedene Lernmethoden und die Entwicklung des Lernens und der Lernkultur werden hierbei erklärt.
In Kapitel 3 werden die neuen Lernmethoden analysiert und anschließend mit den klassi-schen Präsenzschulungen verglichen. Unterschiede und Gemeinsamkeiten, sowie Stär-ken und Schwächen sollen dabei herausgearbeitet, aber auch die Marktsituation soll er-läutert werden. Dabei soll auf die Unterschiede zwischen großen und kleinen Unterneh-men, sowie Hochschulen eingegangen werden.
Kapitel 4 befasst sich mit dem Aufbau einer virtuellen Akademie im Internet. Hierbei sollen die Unterschiede zwischen virtuellen Schulungsunternehmen und virtuellen Universitäten berücksichtigt werden.
Kapitel 5 der Arbeit setzt sich mit den Hintergründen des Aufbaus einer virtuellen Akade-mie auseinander. Hier wird geklärt, welche theoretischen Erkenntnisse die Grundlage für die praktischen Features der virtuellen Akademie bilden. Des weiteren sollen die Verände-rungen, welche durch die neuen Lernmedien und ?techniken hervorgerufen werden, nä-her betrachtet werden. Es wird auf verschiedene Problemfelder und Grenzen eingegan-gen, mit denen virtuellen Akademien sich auseinandersetzen müssen.
Als Abschluss der Arbeit soll in Kapitel 6 noch ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und die daraus resultierenden Möglichkeiten für virtuelles Lernen gegeben werden. Neue Techniken und soziale Entwicklungen werden hierbei berücksichtigt. Abbildung 1.1 stellt den Aufbau der Arbeit noch einmal in grafischer Form dar. 

Inhaltsverzeichnis:  
1 Einleitung 1 1
1.1 Hintergrund und Problemstellung 1 1
1.2 Zielsetzung der Arbeit 3 3
1.3 Aufbau der Arbeit 3 3
2 Theoretische Grundlagen 5 5
2.1 Begriffsdefinitionen 5 5
2.2 Information und Wissen 9 9
2.3 Umgebung des Lernenden 14 14
2.4 Lernstrategien 22 22
2.5 Bildungsdomänen 25 25
3 Klassische Schulungen versus eLearning 27 27
3.1 Klassische Präsenzschulungen 28 28
3.2 Elearning 30 30
3.3 Learn-Management Systeme 41 41
3.4 Vergleich von Präsenzseminaren und eLearning 42 42
3.4.1 Kosten 44 44
3.4.2 Arbeitszeitverlust 47 47
3.4.3 Flexibilität 49 49
3.4.4 Praxisnähe 50 50
3.4.5 Aktualität 51 51
3.4.6 Dauer von Weiterbildungsmaßnahmen 51 51
3.4.7 Effektivität 52 52
3.4.8 Aufwand für die Lernenden 54 54
3.4.9 Fazit 54 54
4 Aufbau und Betrieb einer virtuellen Akademie 57 57
4.1 Virtuelle Akademie 57 57
4.1.1 University of Southern Queensland (USQ) 57 57
4.1.2 Fernuniversität Hagen 59 59
4.1.3 Die Prodacta WEBacademy 60 60
4.1.4 Ac@demy.de 61 61
4.2 Struktur und organisatorischer Aufbau einer virtuellen Akademie 62 62
4.3 Technik 64 64
4.4 Administration und Pflege 69 69
4.5 Virtuelle Akademien im Vergleich 72 72
4.6 Positionierung 77 77
4.7 Dienstleistungen 82 82
4.7.1 Grundlegender Service 83 83
4.7.2 Zusatzleistungen 95 95
4.8 Erfolgsfaktoren 107 107
4.9 Erfolgsmessung 109 109
5 Von der Theorie zur Praxis 114 114
5.1 Von den theoretischen Grundlagen zur praktischen Umsetzung 114 114
5.1.1 Gründe für den Aufbau einer virtuellen Akademie 114 114
5.1.2 Gründe für den Einsatz tutorieller Unterstützung 115 115
5.1.3 Einsatz von Newsgroups und Diskussionsforen 116 116
5.1.4 Verschiedene Lernstrategien berücksichtigen 116 116
5.1.5 Auf verschiedene Lerntypen eingehen 118 118
5.1.6 Die Berücksichtigung verschiedener Lernkulturen bei einer virtuellen Akademie 119 119
5.2 Problemfelder und Grenzen virtueller Akademien 120 120
5.2.1 Rechtliches und Sicherheitsprobleme 120 120
5.2.2 Kosten für die Lernenden 121 121
5.2.3 Technische Grenzen 122 122
5.3 Durch neue Lernformen hervorgerufene Veränderungen 124 124
6 Ausblicke und Möglichkeiten 128 128
6.1 Auswirkungen der steigenden Leistung von Computersystemen auf die Entwicklung von eLearning Lösungen 128 128
6.2 Virtuelle Akademien und mobile Endgeräte 129 129
6.3 Mehr Möglichkeiten für virtuelle Akademien durch neue Telekommunikationslösungen 132 132
6.4 Neue Möglichkeiten durch neue Technologien 134 134
7 Zusammenfassung und Fazit 136 136
  Anhang 138 138
A Literaturverzeichnis 138 138
B Glossar 146 146
C eLearning Anbieter im Überblick 149 149

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