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Titel: Kritische Analyse der Aufgaben und Ziele der Wertpapieraufsicht in Deutschland 
Untertitel:  
Seiten: 40 
Hochschule: FH der Deutschen Bundesbank 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: Januar 2003 
Note: 2.0 
Preis: 150,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200300009 
Inhaltsangabe:

Das Bestreben des deutschen Kapitalmarktes, im internationalen Wettbewerb der Finanzzentren zu bestehen, kann nur durch eine qualitativ sehr hochwertige Wertpapieraufsicht erreicht werden. Nur durch eine permanent dem aktuellen Geschehen angepasste Aufsicht kann das Vertrauen der Marktteilnehmer gewonnen und langfristig erhalten werden.
Maßgeblich für die entgegengebrachte Glaubwürdigkeit der Anleger ist jedoch ein ausreichendes Maß an Transparenz sowie die Chancengleichheit aller am Markt teilnehmenden Personen.
Auf Grund der Entwicklung der Börsenmärkte in der letzten Zeit, insbesondere die ständigen Kursrückschläge auf den Aktienmärkten sowie die andauernden Negativmeldungen über Unternehmen in den Medien, ist das für den Finanzplatz Deutschland so wichtige Vertrauen stark dezimiert. Daher sind Reformen zur Verbesserung der Attraktivität des deutschen Kapitalmarktes von immenser Bedeutung. Das vierte Finanzmarktförderungsgesetz, das im Verlauf der Arbeit noch näher erläutert wird, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, jedoch werden weitere folgen müssen.
Vor allem in einer Zeit, in der die Globalisierung der Kapitalanlagen und -aufnahmen sowie die Institutionalisierung der Märkte und Marktteilnehmer immer weiter voranschreiten, die Informations- und Kommunikationstechnologien sich ständig weiterentwickeln und der Wettbewerb zwischen den internationalen Börsen sich zunehmend verschärft, sind bewährte Regelungen der Wertpapieraufsicht ein bedeutender Standortvorteil.
Jedoch allein die aufsichtlichen Regelungen gestalten den deutschen Finanzplatz nicht zu einem der leistungsfähigsten und attraktivsten der Welt, ?denn der Finanzplatz Deutschland wird umso erfolgreicher sein, je besser der Wirtschaftsstandort Deutschland sich insgesamt darstellt?.
Eine intakte Wertpapieraufsicht ist demnach als wichtige Voraussetzung für eine einwandfrei funktionierende Volkswirtschaft und zur Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufes des Handels unentbehrlich. 

Inhaltsverzeichnis:  
1 EINFÜHRUNG IN DIE WERTPAPIERAUFSICHT  
1.1 NOTWENDIGKEIT DER WERTPAPIERAUFSICHT 1
1.2 DEFINITIONEN 2
1.2.1 Wertpapierdienst- und Wertpapiernebendienstleistungen 2
1.2.2 Aufsichtspflichtige Institute 2
1.3 RECHTLICHE GRUNDLAGEN 3
1.4 ENTWICKLUNG DER WERTPAPIERAUFSICHT IN DEUTSCHLAND 4
2 DAS DEUTSCHE AUFSICHTSSYSTEM 5
2.1 STRUKTUR DER WERTPAPIERAUFSICHT 5
2.1.1 Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 5
2.1.2 Die Börsenaufsichtsbehörden der Bundesländer 6
2.1.3 Die Handelsüberwachungsstellen der Börsen 7
2.2 ZUSAMMENARBEIT DER AUFSICHTSINSTITUTIONEN 8
3 ZIELE DER WERTPAPIERAUFSICHT 9
3.1 SICHERSTELLUNG DES ANLEGERSCHUTZES 9
3.2 TRANSPARENZ DER WERTPAPIERMÄRKTE 10
3.3 INTEGRITÄT DER KAPITALMÄRKTE 11
4 AUFGABEN DER WERTPAPIERAUFSICHT 11
4.1 VERHINDERUNG VON INSIDERGESCHÄFTEN 12
4.1.1 Begriffsgrundlagen 12
4.1.2 Bedeutung der Insidervorschriften 13
4.1.3 Überwachung des Insiderverbots 14
4.1.3.1 Marktanalyse 14
4.1.3.2 Verfolgung und präventive Bekämpfung 15
4.2 KONTROLLE DER AD-HOC-PUBLIZITÄT 15
4.2.1 Kennzeichnung der Ad-hoc-Publizität 16
4.2.1.1 Wesen der Ad-hoc-Publizität 16
4.2.1.2 Funktionen der Ad-hoc-Publizität 16
4.2.1.3 Praktische Erfahrungen 17
4.2.2 Veröffentlichung der Ad-hoc-Mitteilungen 17
4.2.3 Haftung bei Fehlinformationen des Marktes 19
4.3 AUFSICHT ÜBER UNTERNEHMENSÜBERNAHMEN 20
4.4 ÜBERWACHUNG DER VERÖFFENTLICHUNGSPFLICHTEN BEI STIMMRECHTSVERÄNDERUNGEN 21 21
4.4.1 Meldepflichten des Stimmrechtsinhabers 21
4.4.2 Meldepflichten der Unternehmen 22
4.4.3 Verfolgung von Verstößen 22
4.5 BEAUFSICHTIGUNG DER HINTERLEGUNG VON WERTPAPIER-
VERKAUFSPROSPEKTEN
23
4.5.1 Inhalt des Verkaufsprospektes 23
4.5.2 Das Hinterlegungsverfahren 24
4.6 ÜBERWACHUNG DER MELDEPFLICHT NACH
§ 9 WERTPAPIERHANDELSGESETZ
24
4.7 ÜBERWACHUNG DER VERHALTENSREGELN DER WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN 26
4.7.1 Allgemeine Verhaltensregeln 26
4.7.2 Besondere Verhaltensregeln 27
4.7.3 Organisations- und Aufzeichnungspflichten 28
5 DAS VIERTE FINANZMARKTFÖRDERUNGSGESETZ 28
5.1 ZIELE DES VIERTEN FINANZMARKTFÖRDERUNGSGESETZES 28
5.2 NEUERUNGEN IM BÖRSENGESETZ 29
5.3 NEUERUNGEN IM WERTPAPIERHANDELSGESETZ 30
5.3.1 Vorschriften zum Verbot von Kurs- und Marktpreismanipulation 30
5.3.2 Konkretisierung der Ad-hoc-Mitteilungsvorschriften 31
5.3.3 Möglichkeit zur Erlangung von Schadensersatzansprüchen 31
5.3.4 Offenlegung der Geschäfte des Unternehmensmanagements 32
5.3.5 Sonstige Änderungen 32
5.4 KRITISCHE ANMERKUNGEN ZUM VIERTEN
FINANZMARKTFÖRDERUNGSGESETZ
33
6 PRIVATRECHTLICHE AUFSICHTSREGELUNGEN 35
6.1 CORPORATE GOVERNANCE KODEX 35
6.2 GOING PUBLIC GRUNDSÄTZE DER DEUTSCHE BÖRSE AG 36
7 INTERNATIONALE WERTPAPIERAUFSICHT 37
7.1 WERTPAPIERAUFSICHT IN GROßBRITANNIEN 37
7.2 WERTPAPIERAUFSICHT IN DEN USA 38
7.3 GRENZÜBERSCHREITENDE ZUSAMMENARBEIT
DER AUFSICHTSINSTITUTIONEN
39
8 KRITISCHES RESÜMEE  

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