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Titel: Einführung der Maut in Deutschland 
Untertitel: Auswirkungen auf das Speditions- und Transportgewerbe sowie die verladende Wirtschaft 
Seiten: 58 
Hochschule: Studienakademie Glauchau 
Art der Arbeit: Diplom (BA) 
Abgabe: August 2003 
Note: 1.9 
Preis: 199,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200300018 
Inhaltsangabe:

Die Einführung der Maut war absehbar. Wie hoch sie sein wird, ab wann sie eingeführt wird, auf welcher Technik die Maut basiert, dagegen nicht.
Je näher der Stichtag 31. August 2003 rückt, umso mehr Licht fällt ins Dunkel der streckenabhängigen Straßennutzungsgebühr.
Trotz aller Versuche die Lkw-Maut durchsichtig zu gestalten, existieren immer noch genug Fragezeichen seitens Speditionen, Fuhrbetrieben, verladender Wirtschaft und Endverbrauchern.
So ist die Frage der Maut - Kompensation durch die Anrechnung der in Deutschland gezahlten Mineralöl-Steuer immer noch ungeklärt. Ebenso sorgen die geplanten Quersubventionen pro Schiene und Binnenschiff für Zündstoff.
Verlader und Verbraucher sind immer noch nicht sicher, wie sehr sich die Nutzungsgebühr auf die Transportkosten und somit unmittelbar auf die Preise für Konsum- und Investitionsgüter auswirken wird.
Auch Themen, die weniger im direkten Zusammenhang mit der finanziellen Belastung durch die Maut stehen, beschäftigen das Transportgewerbe. In welchem Maße werden die Einnahmen dem Straßenverkehr, insbesondere der Infrastruktur, zugeführt? Ist wirklich eine Veränderung des Modal - Splits, also eine Güterverlagerung von der Straße auf die Schiene, bzw. Binnenwasserstraße zu erwarten? Behindert die zusätzliche Kostenbelastung die Entwicklung des Wirtschafts-Standortes Bundesrepublik Deutschland?
Auf den folgenden Seiten wird auf die Ziele der Bundesregierung hinsichtlich der Einführung der Maut und deren mögliche Erreichung eingegangen.
Aufgrund der Meinungsvielfalt dieses komplexen und umfangreichen Themas versucht der Autor, die Problematik von allen Standpunkten aus zu betrachten, das heißt sowohl aus den Augen des Speditions- und Transportgewerbes, der verladenden Wirtschaft, als auch vom Standpunkt der Bundesregierung.
Zum besseren Verständnis und zur Analyse des tatsächlichen Umgestaltungspotentials der Maut werden auch einige Transportkalkulationen in die Arbeit einfließen. 

Inhaltsverzeichnis:  
1. Einleitung 1
2. Politische Hintergründe der Maut 2
2.1 Ziele der Bundesregierung durch Einführung der Maut 2
2.1.1 Von der Steuer- zur Nutzerfinanzierung 2
2.1.2 Nachhaltige Beeinflussung des Modal Split zugunsten der Bahn 2
2.1.3 Erschließung zusätzlicher Einnahmen- Quellen, um Kosten der Infrastruktur zu decken
3
2.1.3.1 Kosten für Instandhaltung und Investition und deren Auswirkung auf die Mauthöhe
3
2.1.3.2 Problematische Erfassung der externen Kosten 5
2.2 Aufteilung der Maut- Einnahmen 6
2.3 Kritikpunkte am Maut-Konzept 7
2.4 Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Konkurrenzsituation national 9
2.5 Möglichkeiten der europaweiten Wettbewerbsangleichung im Zuge der Maut- Erhebung
10
3. Deutschlands Bedeutung als Transitland 13
3.1 Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart 13
3.2 Bedeutung im Zuge der EU – Osterweiterung 16
3.3 Auswirkungen der Maut auf die Bedeutung Deutschlands als Transitland
20
4. Die verschiedenen Maut-Systeme 22
4.1 Kurzüberblick über die mauter- hebenden Ländern Europas 22
4.2 Teilautomatische Flächenmaut am Beispiel Schweiz 23
4.3 Teilautomatische Streckenmaut am Beispiel Deutschland 25
4.3.1 Allgemeine Informationen zum ETC-Konsortium 25
4.3.2.1 Manuelle Einbuchung 26
4.3.2.2 Automatische Einbuchung 28
4.4 Kompatibilität der verschiedenen Systeme 30
4.5 Erweiterungsmöglichkeiten in der Zukunft 31
5. Auswirkungen der Maut auf die verladende Wirtschaft 33
5.1 Kostenveränderungen für bestehende Straßenfrachten 33
5.1.1 Ohne Übernahme der Mautkosten 33
5.1.2 Mit prozentualer Übernahme der echten Mautkosten 33
5.1.3 Mit der Übernahme der echten Mautkosten Eins – zu – Eins 34
5.1.4 Mit der Übernahme von Maut- und Mautzusatzkosten 35
5.2 Ansätze zur Erschließung von Synergie-Effekten zwischen Verlader und Logistikdienstleister
38
5.2.1 Vergrößerung der Zeitdifferenz zwischen Auftragseingang und –durchführung
38
5.2.2 Vergrößerung der Zeitdifferenz zwischen Laden und Liefern 39
5.2.3 Reduzierung des Zahlungsziels 39
5.2.4 Nutzung von vertikalen und horizontalen Kooperationen 39
5.3 Möglichkeiten der Umstellung reiner Straßentransporte auf kombinierte Transporte
40
6. Auswirkungen der Maut auf den Modal Split 42
6.1 Definition und Erklärung 42
6.2 Aktuelle Situation 43
6.3 Wahrscheinliche Auswirkung auf den prozentualen Anteil der Verkehrsträger am Transportaufkommen
44
6.4 Vergleichende Transport -Analyse ausgewählter Relationen unter Bezugnahme von Kosten, Zeit, Schadensanfälligkeit und Verfügbarkeit
48
6.4.1 Straße 48
6.4.2 Schiene 50
6.4.3 Binnenschiff 53
6.4.4 Fazit aus Kostensicht  
7. Zusammenfassung und Fazit 56

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