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Titel: Die Entwicklung von MBO-Unternehmen 
Untertitel:  
Seiten: 92 
Hochschule: European Business School (ebs), Oestrich-Winkel 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: Februar 2003 
Note: 2.3 
Preis: 150,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200300020 
Inhaltsangabe:

Der Markt für Management-Buy-Outs (MBOs) ist ein Wachstumsmarkt in Deutschland. Zwischen 1995 und 2000 wuchs sein Volumen exponentiell von 1,14 auf 15,1 Milliarden Euro. Spektakuläre MBOs wie z.B. beim Verkauf des Pay-TV-Senders PREMIERE im Frühjahr 2003 beweisen, dass das Thema trotz der Konjunktur- und Börsenkrisen noch immer sehr aktuell ist. Der MBO beginnt in der deutschen Wirtschaft eine ähnlich wichtige Rolle einzunehmen wie in den USA und Großbritannien. Der dortige Entwicklungsvorsprung hat zur Folge, dass die Mehrzahl der bisherigen Forschung über MBOs aus dem angelsächsischen Raum stammt.

Die meisten Untersuchungen schreiben dem MBO überdurchschnittliche Performance-Steigerungen zu. KAPLAN und andere Wissenschaftler begründen dies hauptsächlich mit der Principal-Agent?Theorie: Der MBO wird demnach als überlegenes institutionelles Arrangement angesehen, da er die Interessen von Management und Eigentümern besser vereint als andere Organisationsformen. Andere Kritiker wie LOWENSTEIN halten hingegen den MBO für ein kurzlebiges Umverteilungskonstrukt, bei dem sich die Eigentümer auf Kosten des Fiskus, der Altaktionäre und der Mitarbeiter bereichern können.

Ausgehend von dieser Diskussion stellt sich die Frage, ob durch MBOs wirklich nachhaltiges Wachstum generiert werden kann. Bei den bisherigen Veröffentlichungen handelte es sich jedoch zumeist um kurz- und mittelfristige Untersuchungen, die weitgehend auf mittlerweile veraltetem Datenmaterial aus den USA basierten.

Aufbauend auf einer Einleitung, die Grundbegriffe, Motive und Voraussetzungen von MBOs darstellt, gibt der Verfasser einen Überblick über den aktuellen Stand der MBO-Forschung. Anschließend führt er eine eigene, langfristig orientierte Analyse von MBOs in Deutschland durch. Er vergleicht die Entwicklung verschiedener Bilanzpositionen und Kennzahlen von MBOs mit den entsprechenden Branchendurchschnittswerten über einen Zeitraum von sieben Jahren. Damit lässt sich zum einen die angebliche überdurchschnittliche Entwicklung von MBO-Unternehmen anhand eines deutschen Panels nachprüfen, zum anderen wird ein wichtiger Beitrag zur Klärung der Dauerhaftigkeit von MBOs geliefert.  

Inhaltsverzeichnis:  
1 EINLEITUNG 1
1.1 DIE ENTWICKLUNG DES DEUTSCHEN MANAGEMENT-BUY-OUT-MARKTES 1
1.2 ZIEL DER ARBEIT 2
1.3 GANG DER UNTERSUCHUNG 3
1.4 BEGRIFFSDEFINITIONEN UND ABGRENZUNGEN 5
1.3.1 Management-Buy-Out (MBO) 5
1.3.2 Management-Buy-In (MBI) 6
1.3.3 Belegschafts-Buy-Outs (BBO) 7
1.3.3 Leveraged Buy-Out (LBO) 7
1.3.4 Abgrenzung der verschiedenen Buy-Out-Begriffe 8
2 MOTIVE UND VORAUSSETZUNGEN VON MANAGEMENT- BUY-OUTS 10
2.1 MOTIVE DER BETEILIGTEN INTERESSENSGRUPPEN 10
2.1.1 Motive des Verkäufers 10
2.1.1.1 Nachfolgeregelung 10
2.1.1.2 Restrukturierung 11
2.1.1.3 Sanierung 12
2.1.1.4 Privatisierung 13
2.1.1.5 Going Private 14
2.1.2 Motive des Managements 14
2.1.3 Motive sonstiger Interessensgruppen 15
2.2 VORAUSSETZUNGEN FÜR EINEN MANAGEMENT-BUY-OUT 17
2.2.1 Branchenbezogene Eignungskriterien 17
2.2.2 Unternehmens- und produktbezogene Eignungskriterien 18
2.2.3 Finanzielle Eignungskriterien 20
3 MITTELFRISTIGE ENTWICKLUNG VON MANAGEMENT- BUY-OUTS 21
3.1 BISHERIGE UNTERSUCHUNGEN ZUR MITTELFRISTIGEN ENTWICKLUNG 21
3.1.1 US-amerikanische Untersuchungen 21
3.1.2 Europäische Untersuchungen (ohne Fokus auf Deutschland) 23
3.1.3 Deutsche Untersuchungen 24
3.2 ERKLÄRUNGSMUSTER FÜR DIE UNTERNEHMENSENTWICKLUNG NACH MANAGEMENT-BUY-OUTS 26
3.2.1 Principal-Agent-Theorie/Free-Cashflow 26
3.2.2 Entrepreneurship 28
3.2 .3 Steuerersparnisse und Umverteilungen 28
3.3 DER MANAGEMENT-BUY-OUT ALS DAUERHAFTE ORGANISATIONSFORM? 30
3.4 EINFLÜSSE AUF DIE DAUERHAFTIGKEIT VON MANAGEMENT-BUY-OUTS 31
3.5 EXIT-SZENARIEN 33
3.5.1 Börsengang (IPO) 33
3.5.2 Verkauf an ein anderes Unternehmen (Trade Sale) 34
3.5.3 Company Buy-Back/Secondary Buy-Out (2BO) 34
3.5.4 Liquidation 35
3.6 HÄUFIGKEIT DER VERSCHIEDENEN EXIT-SZENARIEN 36
4 LANGFRISTIGE FIRMENENTWICKLUNG VON MANAGEMENT-BUY-OUTS
37
4.1 BISHERIGE UNTERSUCHUNGEN ZUR LANGFRISTIGEN ENTWICKLUNG 37
4.2 EIGENE UNTERSUCHUNG ZUR LANGFRISTIGEN ENTWICKLUNG 39
4.2.1 Auswahl der Unternehmen und Datenbeschaffung 39
4.2.2 Methodik der Untersuchung 40
4.2.3 Merkmale der untersuchten Unternehmen 42
4.2.3.1 Jahr des Management-Buy-Outs 42
4.2.3.2 Branchenverteilung 43
4.2.3.3 Auslöser des Management-Buy-Outs 45
4.2.3.4 Transaktionsvolumen des Management-Buy-Outs 46
4.2.3.5 Höhe der Managementbeteiligung 47
4.2.3.6 Jahr des Börsengangs 48
4.2.3.7 Zeitspanne zwischen Management-Buy-Out und Börsengang
49
4.2.3.8 Größe der Unternehmen beim Management-Buy-Out und beim Börsengang 50
4.2.3.9 Heutiger Unternehmensstatus 51
4.2.4 Regressionsanalyse hinsichtlich möglicher Einflussfaktoren auf die Zeitspanne zwischen Management-Buy-Out und Börsengang 52
4.2.5 Zeitreihenuntersuchung 55
4.2.5.1 Umsatz 55
4.2.5.2 Gewinn 56
4.2.5.3 Umsatzrendite 57
4.2.5.4 Mitarbeiterzahl 58
4.2.5.5 Umsatz je Mitarbeiter 59
4.2.5.6 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 60
4.2.5.7 Kundenziel 61
4.2.5.8 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 62
4.2.5.9 Lieferantenziel 63
4.2.5.10 Gesamtverschuldung 64
4.2.5.11 Investitionsintensität 65
4.2.6 Vergleich der mittel- und langfristigen Performance 66
5 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSBEMERKUNGEN 67
  ANHANG: FIRMENPROFILE 69
  LITERATURVERZEICHNIS 78

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