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Titel: Strategien der Krisenkommunikation zur Vermeidung von Image- und Umsatzverlusten bei Produktschäden 
Untertitel:  
Seiten: 209 
Hochschule: FH Worms 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: Februar 2003 
Note: 1.3 
Preis: 198,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200300025 
Inhaltsangabe:

Fast täglich werden wir durch Nachrichten in Zeitungen, Fernsehen und Rundfunk mit Unternehmenskrisen konfrontiert. Es stellt sich die Frage, ob Ursachen, die diese Krisen hervorrufen, in den letzten Jahren in einem solchen Maß zugenommen haben, wie wir es durch eben diese Berichterstattung empfinden. Sicherlich haben Krisen durch Globalisierung, Zunahme von Naturkatastrophen, wachsenden technolo-ischen Fortschritt und durch die Verschiebung gesellschaftlicher Werte, insbesondere in den Industriestaaten, zugenommen. Jedoch ist nicht nur ein Anstieg dieser Vorkommnisse zu verzeichnen. Durch den wachsenden Fortschritt im Bereich der Nachrichtenübermittlung werden immer schneller immer mehr Menschen erreicht. Krisennachrichten, speziell im Bereich der Konsumgüterindustrie, erregen in der Öffentlichkeit reges Interesse. Durch dieses verstärkte Interesse der Medien werden Unternehmungen zunehmend transparenter und immer stärker in ihrem Verhalten analysiert. Hierdurch geraten Unternehmungen zunehmend unter Druck, den Ansprüchen der Öffentlichkeit und dem hieraus entstehenden Informationsbedürfnis gerecht zu werden. Unternehmungen sehen sich verstärkt damit konfrontiert, daß diese Störfälle über die Medien an die Öffentlichkeit gelangen und somit die Verbraucher verunsichern. Hierdurch werden häufig schwerwiegende Krisen verursacht, die nicht selten existenzbedrohend für die jeweilige Unternehmung verlaufen.

Im Krisenfall, der an die Öffentlichkeit dringt, das Augenmerk auf die jeweilige Unternehmung richtet und das Vertrauen der Verbraucher in die Unternehmung nachhaltig beeinträchtigt, gibt es nur eine Möglichkeit für die Unternehmung: Sie muß das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückgewinnen. Dies kann nur über besondere Anstrengungen und ein ausgeklügeltes Konzept in der Öffentlichkeitsarbeit zum Erfolg führen.

Die Arbeit soll Anregungen zur Krisenbewältigung, aber auch zur Krisenprävention im Bereich interner und externer Unternehmenskommunikation geben. Jede Krise ist einzigartig, unberechenbar und im Verlauf nur schwer vorherzusagen. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, ein Patentrezept zur Krisenprävention oder Krisen-bewältigung zu liefern. Unternehmungen sind in der heutigen Zeit jedoch gut beraten, sich, soweit wie möglich, mit Krisenszenarien auseinander zu setzen und sich darauf vorzubereiten. Mit dieser Arbeit werden mögliche Wege zum kommunikativen Umgang mit Stakeholdern bei Krisen, die durch Produktschäden entstehen, aufgezeigt.

Diese Arbeit ist in zwei Abschnitte unterteilt. In den Kapiteln zwei bis sechs wird zunächst auf die Begriffe Krise, Krisenmanagement, Umsatz sowie Image eingegangen und deren Zusammenhang dargestellt. Anschließend wird der Begriff Kommunikation definiert und Krisenkommunikation im Sinne dieser Arbeit eingegrenzt.

Im zweiten Teil rücken die einzelnen Krisenkommunikationsstrategien in den Vordergrund. Hierbei werden unterschiedliche Strategien vorgestellt und hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten überprüft. Zudem werden die jeweils einzusetzenden Instrumente dargestellt, analysiert und den einzelnen Zielgruppen zugeordnet. Dabei wird näher auf die Krisenarten Produktsabotage, Gerücht und Boykott eingegangen.

Abgerundet wird diese Arbeit durch drei Beispielen aus der Praxis. Diese werden anhand ihrer Kommunikationsstrategien im jeweiligen Krisenfall dargestellt und analysiert. Als Beispiel für Produktsabotagen wurde die Tylenol-Krise der Unternehmung Johnson & Johnson gewählt, da deren hervorragende Krisenkommunikation in der Literatur als Lehrbuchbeispiel zählt. Als Beispiel für einen durch ein Gerücht hervorgerufenen Produktschaden wurde ein Beispiel von Pepsi-Cola gewählt. Anhand der Versenkung der Ölplattform Brent Spar, dem Paradebeispiel eines Boykotts, wird eine weniger erfolgreiche Krisenkommunikation dargestellt, die zudem länderübergreifende Auswirkungen hatte.  

Inhaltsverzeichnis:  
  Abbildungsverzeichnis VII
1 Einleitung 1
2 Krisen 3
2.1 Definitionen und Merkmale von Krisen 3
2.2 Arten von Krisen 6
2.3 Krisenursachen 9
2.4 Zeitliche Zusammenhänge und Krisenverläufe 11
2.5 Krisenauswirkungen 14
3 Krisenmanagement 16
3.1 Definition und Bedeutung des Krisenmanagements 16
3.2 Aufgaben und Methoden des Krisenmanagements 18
3.3 Notfallszenarien und Krisenpläne 21
3.4 Organisation des Krisenmanagements 23
4 Zusammenhang zwischen Umsatz, Image und Krisen 26
4.1 Definitionen und Bedeutungen im Krisenfall 26
4.1.1 Umsatz 26
4.1.2 Image 28
4.2 Wahrnehmung und Reaktionen auf Krisen 30
4.2.1 Wahrnehmung und Verhalten der Unternehmung 31
4.2.2 Wahrnehmung und Verhalten der Öffentlichkeit 33
4.3 Zusammenhang von Umsatz, Image, Wahrnehmung und Reaktion 38
5 Kommunikation 40
5.1 Definition, Ziele und Aufgaben der (Unternehmens-)Kommunikation 40
5.2 Kommunikationsprozeß und Informationsfluß 43
5.3 Interne Kommunikation 44
5.4 Externe Kommunikation 47
5.4.1 Öffentlichkeitsarbeit 47
5.4.2 Medien 50
6 Krisenkommunikation 54
6.1 Definition und Bedeutung der Krisenkommunikation 54
6.2 Vier-Stufen-Modell der Krisenkommunikation 58
6.3 Ziele der Krisenkommunikation in Zusammenhang mit Image und Umsatz 60
6.4 Stakeholder-Analyse im Rahmen des Krisenmanagements 63
6.4.1 Arten von Stakeholdern 65
6.4.2 Bestimmung der Stakeholder nach Wichtigkeit 65
6.5 Bedeutung der Medien 67
6.6 Planung und Strategiebildung in der Krisenkommunikation 69
6.6.1 Planung 69
6.6.2 Strategie 74
6.7 Durchführung 74
7 Strategien der Krisenkommunikation aufgrund von Produktschäden 79
7.1 Definition Produktschaden 79
7.2 Offensive und defensive Krisenkommunikationsstrategien 82
7.2.1 Offensive Krisenkommunikation 82
7.2.2 Defensive Krisenkommunikation 87
7.3 Kommunikationsstrategien nach dem Drei-Phasen-Modell 90
7.3.1 Kommunikation bei potentiellen und latenten Krisen 90
7.3.2 Kommunikation in der akuten Krise 96
7.3.3 Kommunikation nach der akuten Krise 101
7.4 Kommunikationsstrategien entsprechend der Interessen der Stakeholder 105
7.4.1 Interne Stakeholder 105
7.4.2 Externe Stakeholder 111
7.5 Kommunikation entsprechend der Art des Produktschadens 121
7.5.1 Produktsabotage 122
7.5.2 Gerüchte 127
7.5.3 Boykott 132
7.6 Krisenkommunikations- und Image-Kontrolle 138
8 Praxisbeispiele für die Anwendung von Krisenkommunikationsstrategien 148
8.1 Produktsabotage: Johnson & Johnson 148
8.1.1 Krisenverlauf 149
8.1.2 Darstellung der Kommunikationsstrategien 150
8.1.3 Auswirkungen auf Umsatz, Image und Existenz der Unternehmung 158
8.2 Gerücht: Pepsi Cola 160
8.2.1 Krisenverlauf 161
8.2.2 Darstellung der Kommunikationsstrategien 162
8.2.3 Auswirkungen auf Umsatz, Image und Existenz der Unternehmung 168
8.3 Boykott: Royal Dutch/Shell aus Sicht der Shell AG Deutschland 169
8.3.1 Krisenverlauf 170
8.3.2 Darstellung der Kommunikationsstrategien 172
8.3.3 Auswirkungen auf Umsatz, Image und Existenz der Unternehmung 182
9 Fazit 183
  Anhangsverzeichnis 185
  Literatur- und Quellenverzeichnis 186

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