diploxx.de
   
 

Detailansicht zur gewählten Arbeit

Angebot -> Betriebswirtschaftslehre -> Personal

 
 

Detailinformation:

Hier finden Sie nun detaillierte Informationen zu der von Ihnen gewählten Arbeit.

BESTELLEN

Titel: Gruppenstrukturen und Gruppenprozesse als Einflussfaktoren auf die Bereitschaftsbarrieren zur Wissensteilung 
Untertitel: Aktivierung und Förderung der intrakollektiven Wissens(ver)teilung im Rahmen einer wissensorientierten Unternehmensführung 
Seiten: 186 
Hochschule: Universität der Bundeswehr München 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: August 2003 
Note: 1.0 
Preis: 70,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200300026 
Inhaltsangabe:

Im ?Wissenschaftssystem? ist seit jeher ein kumulativer Effekt und damit Erkenntnisfortschritt nur denkbar, sofern Forscher untereinander auf die Selektionsleistung ihrer Kollegen zurückgreifen können und infolgedessen nicht gezwungen sind jede Frage selbst zu beantworten (vgl. Willke, 2000).
Diese Arbeit betrachtet die Wissens(ver)teilung jedoch vorwiegend in einem ökonomischen Kontext. Ziel des einleitenden Kapitels ist die Themenwahl der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit zu begründen sowie deren konkrete Zielsetzung und methodisches Vorgehen aufzuzeigen.

Vor diesem Hintergrund versucht die vorliegende Arbeit einen Beitrag zum Abbau des Missverhältnisses zwischen der zum einen hohen Forschungsintensität im Themenfeld Wissensmanagement und zum anderen den offensichtlichen Umsetzungsdefiziten in der Unternehmenspraxis zu leisten. Zur Aufarbeitung des Problemkomplexes wird eine umfangreiche Analyse der Literatur zum Forschungsfeld des Wissensmanagements und des arbeits- und organistaionspsychologisch geprägten Erkenntnisobjekts der Kleingruppenforschung vorgenommen und miteinander verknüpft. Die Arbeit verfolgt dabei konkret das Ziel, über ein theoriegeleitetes deduktives Vorgehen Gestaltungsempfehlungen und Interventionsmaßnahmen zur Aktivierung und Förderung der individuellen Bereitschaft zur Wissensteilung innerhalb kollektiver Arbeitssituationen von Projektgruppen anzubieten.
Neben den in der Literatur häufig diskutierten unternehmenskulturellen, anreiz- und führungstheoretischen Aspekten interessieren im Rahmen der Themenwahl speziell Gestaltungsempfehlungen und Interventionen, welche Führungskräfte bezüglich der Strukturen und Prozesse einer Arbeitsgruppe ergreifen können, um die individuelle Bereitschaft zur Wissensteilung zu erhöhen. Letztere sind insbesondere als Erweiterung bzw. Ergänzung derjenigen umfassenden Gestaltungsempfehlungen anzusehen, welche bereits von dem weit rezipierten ?Bausteinmodell des Wissensmanagements? nach Probst et al. (1998) erfasst werden. In Bezug auf die Ableitung des Maßnahmenbündels liegt der maßgebliche Beitrag dieser Arbeit darin, neben den Einflüssen von Verhaltensdeterminanten (?Soziales Dürfen?, ?Können?, ?Situative Ermöglichung?) speziell die Einflüsse von Gruppenstrukturen und Gruppenprozessen auf motivationale Barrieren der Wissensteilung theoriegeleitet herauszuarbeiten, um anhand dieser Ergebnisse positive (?Was ist zu tun??) sowie negative (?Was ist zu vermeiden??) Implikationen für die Praxis zu entwickeln.
Im Folgenden wird die Aufbaustruktur zur Erarbeitung der Zielsetzung vorgestellt. Zunächst erfolgt im Kapitel 2 und 3 die Darstellung einiger definitorischer Grundlagen bezüglich des Wissensbegriffes sowie des Wissensmanagements. Es wird die Notwendigkeit eines systematischen Managements der Ressource Wissen herausgestellt und ferner das Bausteinmodell des Wissensmanagements nach Probst et al. (1998) als Rahmengeber für die im Abschnitt 6 zu entwickelnden Gestaltungsempfehlungen konkretisiert.
Das Kapitel 4 widmet sich ausführlich dem Baustein der ?Wissens(ver)teilung?. Hier werden spezifische Fragen geklärt, die es bei der Zielbildung als Grundlage für ein systematisches Management der Wissensflüsse im Unternehmen zu beachten gilt sowie eine Sensibilisierung für die Auswirkungen einer mangelhaften bzw. übertriebenen Wissens(ver)teilung durchgeführt. Im Anschluss daran erfolgt eine theoretische Fundierung der Wissensflüsse im Unternehmen, wobei die Wissens(ver)teilung als Leistungsverhalten identifiziert wird, welches von verschiedenen Determinanten abhängig ist (?Wollen? sowie oben angeführte Determinanten). Aus diesen Überlegungen wird die Konzentration auf die individuelle Bereitschaft zur Teilung von Wissen vorgenommen (?Wollen?). Abschließend werden theoretisch differenziert Bereitschaftsbarrieren der Wissensteilung betrachtet und im Rahmen dieser Arbeit ergänzt. Ebenso werden Einflüsse der restlichen Verhaltensdeterminanten theoriegestützt skizziert. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass erst die Erkenntnis darüber, warum gewisse Handlungs- bzw. Verhaltensschemata greifen, eine Erfolg versprechende Diskussion von potenziellen Interventionsmaßnahmen ermöglicht.
Im nachfolgenden Kapitel 5 wird der Fokus auf die Gruppe als kollektiven Wissensträger gelenkt. Eine einführende Darstellung der Projektgruppe und Teamarbeit sowie die Konkretisierung des Bezugsrahmens der Arbeit legen dabei die Grundlagen für die daran anschließende theoriegeleitete Analyse der Einflüsse von Strukturen und Prozessen auf die Bereitschaftsbarrieren.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse werden im Abschnitt 6 die Gestaltungsempfehlungen und Interventionsmaßnahmen entwickelt.
Die Schlussbetrachtung des Kapitels 7 fasst die inhaltlichen Ergebnisse zusammen und gibt einen für die Arbeit beschließenden Ausblick auf weitere Forschungsfragen. 

Inhaltsverzeichnis:  
  Inhaltsverzeichnis I
  Abbildungsverzeichnis V
  Tabellenverzeichnis VI
  Anhangsverzeichnis VII
  Abkürzungsverzeichnis VIII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und methodisches Vorgehen 3
2. Wissen 6
2.1 Was ist Wissen? – Abgrenzung zu Daten und Information 6
2.2 Perspektiven des Wissens – Wissensbasis 9
2.2.1 Perspektiven 9
2.2.1.1 Wissen als „Objekt“ 9
2.2.1.2 Wissen als „Prozess“ 10
2.2.2 Die „organisationale Wissensbasis“ 11
2.2.2.1 Wissensarten 11
2.2.2.2 Wissensträger 13
2.3 Die Bedeutung des Wissens als Wettbewerbsfaktor 17
3. Grundlagen des Wissensmanagements 02
3.1 Wissensmanagement – empirische Befunde 20
3.2 Betrachtungen zum Wissensmanagement aus theoretischer Sicht 21
3.2.1 Zum Begriff des Wissensmanagements 21
3.2.2 Überblick über die Ansätze und Konzepte des Wissensmanagements 23
3.2.3 Technik- versus humanorientiertes Wissensmanagement 24
3.2.4 Ganzheitliches Wissensmanagement 24
3.2.5 Bausteinmodell des Wissensmanagements nach Probst et al. 26
3.2.5.1 Wissensziele 27
3.2.5.2 Wissensidentifikation 28
3.2.5.3 Wissenserwerb 29
3.2.5.4 Wissensentwicklung 29
3.2.5.5 Wissens(ver)teilung 30
3.2.5.6 Wissensnutzung 30
3.2.5.7 Wissensbewahrung 31
3.2.5.8 Wissensbewertung 31
3.3 Zusammenfassung 33
4. Baustein „Wissens(ver)teilung“ – theoretische Fundierung 34
4.1 Verständnis und Aufgaben nach Probst et al 34
4.2 Grundsatzfragen zur Wissens(ver)teilung 37
4.2.1 Inhalte, Zeitpunkt, Verortung und Umfang der Wissens(ver)teilung 37
4.2.2 Erwünschte Formen der Wissens(ver)teilung 40
4.2.3 Auswirkungen mangelhafter versus übertriebener Wissens(ver)teilung. 43
4.2.3.1 Nutzen der Wissens(ver)teilung 43
4.2.3.2 Gefahren und Kosten der Wissens(ver)teilung 46
4.2.3.3 Relativer Nutzen der Wissens(ver)teilung 48
4.3 Der Wissens(ver)teilungsprozess – Teilprozesse der Wissensdiffusion 50
4.3.1 Problematik der Teilbarkeit von Wissen 50
4.3.2 Modell der Wissensdiffusion nach Seidel 52
4.3.2.1 Die Phase der „Teilung“ 53
4.3.2.2 Die Phase des „Transfers“ 54
4.3.2.3 Die Phase der „Veränderung der Wissensbasis“ 55
4.3.3 Determinanten des Verhaltens – Einflussfaktoren im Diffusionsprozess 56
4.3.3.1 „Soziales Dürfen“ 57
4.3.3.2 „Situative Ermöglichung“ 57
4.3.3.3 „Können“ 59
4.3.3.4 „Wollen“ 60
4.3.4 Konzentration auf die Bereitschaft zur Wissensteilung – „Wollen“ 63
4.4 Bereitschaftsbarrieren zur Wissensteilung 64
4.4.1 Empirische Ergebnisse 65
4.4.2 Individuelle Bereitschaftsbarrieren zur Wissensteilung – die Theorie 67
4.4.2.1 Machttheoretische und mikropolitische Überlegungen 67
4.4.2.2 Wettbewerbstheoretische Überlegungen 71
4.4.2.3 Psychologische Überlegungen 75
4.4.2.4 Konflikt- und Kooperationstheoretische Überlegungen 79
4.5 Zusammenfassung 84
5. Gruppen als kollektive Wissensträger 86
5.1 Gruppe, Arbeitsgruppe und Team 86
5.2 Arten von Arbeitsgruppen – Teamarbeit 88
5.2.1 Informelle Arbeitsgruppen – Wissensgemeinschaften 88
5.2.2 Formelle Arbeitsgruppen – Projektteams 90
5.2.3 Teamarbeit – Chancen und Risiken 92
5.3 Bezugsrahmen der Analyse 94
5.4 Gruppenstrukturen und Gruppenprozesse als Einflussfaktoren 95
5.4.1 Gruppenstrukturen 96
5.4.1.1 Größe 96
5.4.1.2 Rollen 98
5.4.1.3 Heterogenität – Diversität 100
5.4.1.4 Fähigkeiten 104
5.4.2 Gruppenprozesse 106
5.4.2.1 Normen 106
5.4.2.2 Gruppenkohäsion 108
5.4.3 Wechselseitige Wirkungsmechanismen und erste Implikationen 110
5.5 Zusammenfassung 112
6. Gestaltungsempfehlungen und Interventionsmaßnahmen 114
6.1 Organisationskultur – Wandel zu einer “Sharing Culture” 115
6.2 Wissensorientierte und gruppenbasierte Anreizsysteme 119
6.3 Führung und Gruppe 122
6.3.1 Leadership Development – Führungsstil 123
6.3.2 Team Member Selection 126
6.3.3 Team Building 130
6.3.4 Team Training 132
7. Schlussbetrachtung 135
7.1 Zusammenfassung und kritische Würdigung 135
7.2 Ausblick 140
  Anhang A. Barrieren der Wissensteilung – empirische Befunde 142
  Anhang B. Linkliste zum Thema Wissensmanagement 143
  Anhang C. Basistechnologien des OMIS 144
  Literaturverzeichnis 146

BESTELLEN

 

diploxx.de - ein Service der 3S media GmbH
Aue 23-27 - 09112 Chemnitz -