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Titel: Computergestützte Planspiele in der Personalauswahl 
Untertitel:  
Seiten: 97 
Hochschule: FH für Wirtschaft Berlin 
Art der Arbeit: Diplom 
Abgabe: Januar 2002 
Note: 1.0 
Preis: 199,- € 
Sprache: deutsch 
Best-Nr. 200300028 
Inhaltsangabe:

Viele Unternehmen ? insbesondere in der IT-Branche ? beklagen seit vielen Jahren, dass der Markt an qualifizierten Fachkräften geradezu leer gefegt sei. Als Folge dessen ist ein regelrechter ?War for Talents? entfacht, bei dem selbst hohe Ausgaben für Rekrutierungsaktivitäten keinen Erfolg mehr auf dem Arbeitsmarkt garantieren können. Erfolgreiche Personalbeschaffung wird somit zu einem strategischen Schlüssel langfristigen Unternehmenserfolges.

Gleichzeitig wird nach ganz neuen Rekrutierungs- und Personalauswahlmethoden gesucht. Die Zeit der klassischen Bewerbungsmappe mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf, Zeugnissen und sonstigen Dokumenten scheint ihrem Ende entgegen zu gehen. Angesichts der Diskussion um neue Wege bei der Personalauswahl rückt auch das Planspiel stärker in das Blickfeld des Interesses. Die technischen Fortschritte im Computerbereich und die enorme Ausweitung des Internets lassen völlig neue Varianten bei der Entwicklung von Personalauswahlverfahren als möglich erscheinen ? so auch im Hinblick auf die Verwendung von computerunterstützten Planspielen in der Personalauswahl. Aber nicht alles, was technisch durchführbar ist, erweist sich auch als hilfreich. Wo liegen folglich die Möglichkeiten und Grenzen?

Diese Diplomarbeit gibt einen Überblick über die Entwicklung und die aktuelle Situation von computerunterstützten Planspielen in der Personalauswahl und skizziert - in Verbindung mit dem Einsatz über das Internet - ein Szenario für die zukünftige Entwicklung. Das Szenario stellt eine Diskussionsgrundlage für den aus der Sicht des Autors unaufhaltbaren Weg von computerunterstützten Planspielen in der Personalauswahl über das Internet dar.

Nach einer ausführlichen Beschreibung der aktuellen Situation der betrieblichen Personalauswahl und einer detaillierten Darstellung der Komponenten in Planspielen wird insbesondere auf den Veränderungsprozess eingegangen, in dem sich die betriebliche Personalauswahl derzeit befindet. In diesem Zusammenhang wird auch der Einsatz von Planspielen in deutschen Unternehmen diskutiert. Der Autor kommt abschließend zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzung für einen verstärkten Einsatz eine intensivere Grundlagenforschung sein muss, um Möglichkeiten und Probleme beim Einsatz von computerunterstützten Planspielen zu analysieren sowie deren wissenschaftlich messbaren Erfolg auf eine fundierte Basis stellen zu können. Zu diesem Thema ist noch viel Forschungs und Entwicklungsarbeit zu leisten, bevor Planspiele nicht nur als ?Spielerei?, sondern als aussagekräftiges Instrument eingesetzt werden können.

Im Anhang ist neben einem exemplarischen Planspiel-Seminarablaufplan der Fragebogen und das Ergebnis einer eigenen E-Mail-Umfrage unter den 100 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands zum Einsatz computerunterstützter Planspiele in der Personalauswahl aufgeführt. Zusätzlich zur Liste der verwendeten Literatur findet sich dort auch eine Zusammenstellung weiterführender Literatur zu bestimmten Stichworten. 

Inhaltsverzeichnis:  
1. EINFÜHRUNG 6
1.1. VORWORT 6
1.2. ZIEL UND AUFBAU DER ARBEIT 7
1.3. EIGENE MOTIVE 9
2. PERSONALAUSWAHL 10
2.1. BEGRIFFSKLÄRUNG 10
2.1.1. PERSONAL UND AUSWAHL 10
2.1.2. PERSONALAUSWAHL 12
2.2. PERSONALAUSWAHL INNERHALB DER PERSONALWIRTSCHAFT 13
2.2.1. PERSONALWIRTSCHAFT: ZIELE UND AUFGABEN 13
2.2.2. EINORDNUNG DER PERSONALAUSWAHL 15
2.3. METHODEN DER PERSONALAUSWAHL 17
2.4. DIE GESCHICHTE DER PERSONALAUSWAHL 21
2.4.1. DIE ENTWICKLUNG DER PERSONALAUSWAHLVERFAHREN BIS 1970 21
2.4.2. EINFLÜSSE AUF PERSONALAUSWAHLVERFAHREN (SEIT CA. 1970) 23
2.5. DIE ERFOLGSMESSUNG VON PERSONALAUSWAHLVERFAHREN 24
2.5.1. VALIDITÄT, RELIABILITÄT UND OBJEKTIVITÄT 24
2.5.2. SOZIALE VALIDITÄT 25
2.6. ZUSAMMENFASSUNG 26
3. PLANSPIELE 28
3.1. GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG DES PLANSPIELS 28
3.2. BEGRIFFSKLÄRUNG UND KOMPONENTEN 30
3.2.1. BEGRIFFSKLÄRUNG: PLAN UND SPIEL 31
3.2.2. KOMPONENTEN: SYSTEM, MODELL, SIMULATION, REGEL- UND ROLLENSPIEL 32
3.2.3. DEFINITIONEN 36
3.3. ABLAUF EINES PLANSPIELS 37
3.4. EINSATZMÖGLICHKEITEN VON PLANSPIELEN 39
3.5. KLASSIFIZIERUNG 42
3.5.1. FORMALE KRITERIEN 42
3.5.2. INHALTLICHE KRITERIEN 44
3.6. ZUSAMMENFASSUNG 45
4. COMPUTERUNTERSTÜTZUNG 47
4.1. COMPUTERUNTERSTÜTZTE PERSONALAUSWAHL 47
4.2. COMPUTERUNTERSTÜTZTE PLANSPIELE (CUP) 49
4.3. ZUSAMMENFASSUNG 51
5. COMPUTERUNTERSTÜTZTE PLANSPIELE IN DER PERSONALAUSWAHL 52
5.1. KRITIK AN DER KLASSISCHEN PERSONALAUSWAHL 52
5.2. EINSATZ VON COMPUTERUNTERSTÜTZTEN PLANSPIELE ZUR PERSONALAUSWAHL 55
5.2.1. MÖGLICHKEITEN UND PROBLEME 56
5.2.2. VALIDITÄT, RELIABILITÄT UND OBJEKTIVITÄT 60
5.2.3. SOZIALE VALIDITÄT 63
5.3. COMPUTERUNTERSTÜTZTE PLANSPIELE UND PERSONALAUSWAHL – AM BEISPIEL INTERNET 64
5.3.1. PERSONALAUSWAHL ÜBER DAS INTERNET 65
5.3.2. COMPUTERUNTERSTÜTZTE PLANSPIELE IN DER PERSONALAUSWAHL ÜBER DAS INTERNET 68
5.4. ZUSAMMENFASSUNG 74
6. RESÜMEE 76
7. AUSBLICKE 80
7.1. GIBT ES ÜBERHAUPT DIE RICHTIGE (PERSONAL)ENTSCHEIDUNG ? 80
7.2. VERNETZTE STRUKTUREN 81
7.3. DER MITARBEITER DER ZUKUNFT 82
7.4. ENTWICKLUNG DER PERSONALAUSWAHL IM INTERNET (IN DER ZUKUNFT) 83

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